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Vor der Wahl haben sich die Kandidaten drei mal
in der Fußgängerzone getroffen, um sich vorzustellen und für die
Wahl zu werben!


Noch vor der offiziellen Ernennung und vor der konstituierenden Sitzung haben sich die gewählten Kandidaten auf dem Weihnachtsmarkt in einer Wechselbude
am Römischen Kaiser vorgestellt und Infos und kleine Geschenkartikel und Gebäck verteilt. Am 17. Dezember 2025 fand die konstituierende Sitzung statt, in der der ein Vorstand gewählt wurde und am
13. Januar 2026 die erste Arbeitssitzung im Rathaus.
Am 22. Februar fand die erste Klausurtagung statt. Alle fünfzehn Mitglieder kamen im Altersheims Eulenburg zusammen.
Die Tagung diente in erster Linie dazu um sich besser kennen zu lernen und um die Erwartungen und Ziele für die nächsten vier Jahre auszuloten. Dafür wurden fünf AGs gegründet. Die AG Öffentlichkeitsarbeit, die AG Sicherheit, Die AG Vororte, die AG Internes.
Am 5. Mai und 12. Juni fanden
Rollatorspaziergänge mit literarischen Pausen
statt,
die vom Seniorenbeirat Worms und der Rollatorsportgruppe der
Turngemeinde Worms veranstaltet wurden. Die Teilnehmer hatten
Gelegenheit, amüsante Anekdoten zu hören und nebenbei zu erfahren, dass
es im Wäldchen Urweltmammutbäume gibt. Diese beeindruckenden Bäume
galten lange Zeit als ausgestorben und wurden erst 1941 in einer schwer
zugänglichen Bergregion in China wiederentdeckt. Heute sind sie in
vielen Parks und Anlagen als Zierbäume beliebt.
Der erste Miteinandertisch,
eine gemeinsames Projekt, mit Studierenden
der Fachhochschule Worms, des Wormser Seniorenbeirates und
Digitalbotschaftern war wohl deshalb nicht besonders gut besucht, weil
es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass die Veranstaltung jeden
Montag von 10:30 bis 12 Uhr in der Mensa der Hochschule stattfindet,
gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen von 12 bis 13 Uhr. Ziel des
Miteinandertischs ist es, gemeinsam Projekte zu entwickeln, von denen
alle einen Nutzen haben. Die „Jungen“ haben umfangreiches Wissen, die
„Alten“ wertvolle Erfahrung.
Miteinander statt
nebeneinander
Besuch der
Seniorenmesse in Kaiserslautern am 12. September 2025
Broschüre „Ausflugstipps in Worms
und der RegionDie Rollatorspaziergänge, von März bis Oktober, am letzten
Donnerstag im Monat um 14 Uhr und die Aktion Bewegung im Park, jeden vierten
Mittwoch im Herrnsheimer Schlosspark um 15 Uhr, wurden sehr gut besucht und werden
weiterhin angeboten. Es spielt die Geselligkeit und der Spass dabei eine
große Rolle. Im Wäldchen ist der Treffpunkt an der Parkwirtschaft, wo auch
anschließend eingekehrt wird, der Treffpunkt in Herrnsheim ist im Schlosshof.
Wenn Sie mehr, auch über andere Angebote für Senioren erfahren möchten, rufen
Sie im Seniorenbüro der Stadt an, Tel 06341 8535701 oder 8535711
An den Rollatorspaziergänge im Wäldchen nimmt auch immer die Rollatorsportgruppe
der Turngemeinde Worms teil, die sich jeden Donnerstag in der neuen
Jahnturnhalle zur Gymnastkstunde trifft. Wenn Sie gebehindert sind und keine
Möglichkeit haben zum Treffpunkt zu kommen, besteht die Möglichkeit, wenn sie im
Stadtgebiet wohnen, Sie abzuholen. Sagen Sie aber rechtzeitig Bescheid.
Die
Rikschaangebote - Die städtische Fachstelle für Senioren und Inklusion
baut ihr Rikscha-Angebot weiter aus und setzt damit ein Zeichen gegen Einsamkeit
sowie für mehr gesellschaftliche Teilhabe. Den Wind in den Haaren spüren, neue
oder bekannte Orte sehen und einfach an der frischen Luft unterwegs sein: In
Worms gibt es seit einiger Zeit ein besonderes Angebot für Senioren. Die
städtische Fachstelle für Senioren und Inklusion startete im August 2024 ihr
Rikscha-Projekt, das sich an Menschen richtet, die in ihrer Mobilität
eingeschränkt sind. Ehrenamtliche Rikscha-Piloten fahren die Gäste alleine oder
mit einer Begleitperson durch die Stadt oder zu gewünschten Zielen in der
näheren Umgebung, die oft mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind – etwa an
den Rhein oder ins Wäldchen. Künftig stehen nun gleich zwei Rikschas zur
Verfügung, zu finden neben dem neuen Stellplatz im Parkhaus am Dom.
Bislang war das Gefährt im Keller des Rathauses untergebracht, wodurch die
Ausflüge an die Öffnungszeiten des Gebäudes gebunden und spontane Ausflüge am
Abend oder am Wochenende fast unmöglich waren. Genau dort setzt die Neuerung an.
Die Rikschas sind nun jederzeit zugänglich und die ehrenamtlichen Fahrer können
flexibler planen. Gerade diese Zeiten, also die Abende und die Wochenenden,
seien wichtig, da sich die Einsamkeit oft dann verstärkt, wenn andere verabredet
sind oder Familienzeit haben, wissen die Verantwortlichen.
„Es ist ein ganz wichtiges Angebot für Menschen, schwerpunktmäßig für Senioren,
die selbst nicht mehr Fahrrad fahren können“, erklärt Sabine Steffens, Leiterin
der städtischen Fachstelle für Senioren und Inklusion, und sie betont, dass die
Nachfrage groß ist. „Im vergangenen Jahr haben 118 Fahrten stattgefunden, mit
insgesamt 430 Fahrgästen und mit 1.055 zurückgelegten Kilometern.“ Die Resonanz
sei durchweg positiv, was man auch daran merke, dass die Enttäuschung groß sei,
sollte ein Termin mal wegen des schlechten Wetters ausfallen.
Neu ist neben dem besser zugänglichen Stellplatz eine zweite Rikscha, finanziert
durch die Theodor-Springmann-Stiftung. Diese richtet sich vor allem an
Palliativpatienten sowie an deren Angehörige. „Für Palliativpatienten sind diese
Ausflüge auch immer sehr wertvoll“, sagt Steffens. Ein großer Schwerpunkt bei
den Fahrten sei es, diese kleinen Momente außerhalb des Alltags zu nutzen und
ein Stück Normalität, einen gemeinsamen Weg sowie ein nettes Gespräch mit der
Begleitung oder dem Rikscha-Piloten zu genießen. Für diese Momente bringen die
Ehrenamtlichen viel Zeit und die Bereitschaft mit, zuzuhören.