Aktionen des Seniorenbeirat Worms

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Vor der Wahl haben sich die Kandidaten drei mal
in der Fußgängerzone getroffen, um sich vorzustellen und für die Wahl zu werben!
 


Noch vor der offiziellen Ernennung und vor der konstituierenden Sitzung haben sich die gewählten Kandidaten auf dem Weihnachtsmarkt in einer Wechselbude am Römischen Kaiser vorgestellt und Infos und kleine Geschenkartikel und Gebäck verteilt. Am 17. Dezember 2025 fand die konstituierende Sitzung statt, in der der ein Vorstand gewählt wurde und am 13. Januar 2026 die erste Arbeitssitzung im Rathaus.



Am 22. Februar fand die erste Klausurtagung statt. Alle fünfzehn Mitglieder kamen im Altersheims Eulenburg zusammen. Die Tagung diente in erster Linie dazu um sich besser kennen zu lernen und um die Erwartungen und Ziele für die nächsten vier Jahre auszuloten. Dafür wurden fünf AGs gegründet. Die AG Öffentlichkeitsarbeit, die AG Sicherheit, Die AG Vororte, die AG Internes.
Am 31. Januar 2026 fand die zweite Klausurtagung, wieder in der "Eulenburg" statt. Er begann mit einem Rückblick und Bewertung von Bewährtem, nicht-Bewährtem und Verbesserungsvorschlägen in Gruppenarbeit und Einzelarbeit, Anschließend Präsentation und Austausch. Überlegungen zu Arbeitsgruppen: Prüfung bestehender Arbeitsgruppen und Bildung neuer Arbeitsgruppen. Nach der Mittagspause, Kleingruppenarbeit: Festlegung von Schwerpunkten für 2026, Zeitplan und Vereinbarungen. Präsentation im Plenum: Ergebnisse der Kleingruppen werden vorgestellt. Vertrauensvolles Miteinander, gut eingebrachten Anstöße, positives Engagement, gelungene Terminplanung, aktive AGs, vertrauensvoller Austausch, Sprechstunden in Neuhausen, Herrnsheim, Horchheim und Pfeddersheim, sowie der „Miteinander-Montag“ waren ein Erfolg.


Am 5. Mai und 12. Juni fanden Rollatorspaziergänge mit literarischen Pausen statt, die vom Seniorenbeirat Worms und der Rollatorsportgruppe der Turngemeinde Worms veranstaltet wurden. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, amüsante Anekdoten zu hören und nebenbei zu erfahren, dass es im Wäldchen Urweltmammutbäume gibt. Diese beeindruckenden Bäume galten lange Zeit als ausgestorben und wurden erst 1941 in einer schwer zugänglichen Bergregion in China wiederentdeckt. Heute sind sie in vielen Parks und Anlagen als Zierbäume beliebt.
Das Hagendenkmal, das früher am „Äschebuckel“ im Wäldchen stand, und das ehemalige Schwimmbad im Rhein, der Fürst, waren weitere spannende Themen und sorgten für reges Interesse sowie anregende Gespräche. Die Veranstaltungen haben gezeigt, wie bereichernd und informativ die Erkundung der regionalen Natur und Geschichte sein kann. Eine Wiederholung findet am 18. September statt. Treffunkt ist um 14 Uhr an der Parkwirtschaft, wo auch danach eingekehrt wird. Anmeldung ist nicht erforderlich.


Der erste Miteinandertisch, eine gemeinsames Projekt, mit Studierenden der Fachhochschule Worms, des Wormser Seniorenbeirates und Digitalbotschaftern war wohl deshalb nicht besonders gut besucht, weil es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass die Veranstaltung jeden Montag von 10:30 bis 12 Uhr in der Mensa der Hochschule stattfindet, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen von 12 bis 13 Uhr. Ziel des Miteinandertischs ist es, gemeinsam Projekte zu entwickeln, von denen alle einen Nutzen haben. Die „Jungen“ haben umfangreiches Wissen, die „Alten“ wertvolle Erfahrung.
Das nächste Treffen eine Woche später war ein Erfolg,,, ↪ siehe Presseartikel


Miteinander statt nebeneinander
Unter diesem Motto startete die Hochschule Worms ein Projekt, das den generationenübergreifenden Dialog auf dem Campus stärkt. Ziel ist es, die soziale Integration älterer Menschen zu fördern, den Austausch zwischen den Generationen zu intensivieren und die Hochschule als lebendigen Ort der Begegnung innerhalb der Wormser Stadtgesellschaft zu etablieren.
Ein zentrales Ergebnis des Workshops ist die Einführung des „Miteinander-Montags“ – ein neues wöchentliches Format, das Studierende, Beschäftigte sowie Seniorinnen und Senioren regelmäßig auf dem Campus zusammenbringt. Herzstück des Formats ist der „Miteinander-Tisch“ iin der Mensa der Hochschule: Immer montags von 12 bis 13 Uhr sind Senioren eingeladen, gemeinsam mit Studierenden zu Mittag zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Tisch ist gut sichtbar gekennzeichnet. Für Gäste besteht die Möglichkeit, an der Mensakasse eine Gästekarte zu erhalten, die mit Bargeld aufgeladen werden kann. Ergänzt wird das gemeinsame Mittagessen durch verschiedene Vormittagsangebote, die Bewegung, Kreativität und digitalen Austausch fördern. Dazu gehören unter anderem: „Digital miteinander – Unterstützung im Umgang mit Smartphone und Internet“, „Entspannt miteinander – Yoga- und Entspannungskurse“, „Kreativ miteinander – Kunst- und Bastelprojekte“. Diese niedrigschwelligen Angebote ermöglichen generationenübergreifende Begegnungen, regen zum gemeinsamen Lernen an und stärken das Verständnis füreinander.


Besuch der Seniorenmesse in Kaiserslautern am 12. September 2025
Am 12. September 2025 trafen sich vier Mitglieder des Seniorenbeirates Worms, (v.l.n.r. Dr. Simplice Adjalian, br /> Ministerin Dörte Schall, Fritz Wolf, Jörg Haubold, vorne, Barbara Wirth) zu einer gemeinsamen Reise zur Seniorenmesse in Kaiserslautern am Bahnhof in Worms. Sie genossen die Fahrt in vollen (Zügen), das führte dazu, dass sie im Zug verteilt sitzen mussten. In Ludwigshafen Mitte war umsteigen vorgesehen, jedoch entschied sich ein Mitglied, bereits am Hauptbahnhof auszusteigen. Dies war aber unproblematisch, weil sie ihn in Ludwigshafen wieder trafen.
Pünktlich in Kaiserslautern angekommen, nahmen sie ein Taxi zur Fruchthalle, dem Veranstaltungsort der Messe. Bei der Eröffnungsfeier wurden sie herzlich als Delegation des Seniorenbeirates aus Worms begrüßt. Die Ausstellung mit 60 Ausstellern war über drei Stockwerke verteilt, Man konnte sich genügend über alle erdenklichen Themen informieren. Im Erdgeschoß fanden interessante Fachvorträge statt. Die Gruppe hatte Gelegenheit mit der Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz, Dörte Schall zu sprechen. (Bild rechts). Weitere Gespräche mit verschiedenen Themen wurden mit Mitgliedern der Seniorenbeiräte aus Kaiserslautern und Pirmasens geführt, die jedeweils andere Wahlsysteme haben. Wenn Sie mehr über die Messe erfahren möchten, bitte hier ↪ klicken...


Broschüre „Ausflugstipps in Worms und der Region
Die Serie von Ausflugstipps im Verbreitungsgebiet des VRM (Verlag Rhein Main), inspirierte die beiden Mitglieder des Seniorenbeirates Charly Wirthwein und Fritz Wolf mit ihrem Know-how, die lohnenden Tipps zusammenzutragen und eine Broschüre zusammenzustellen. Unter dem Titel „Ausflugstipps in Worms und der Region“ bietet die Publikation eine Auswahl an attraktiven Kurztrips, die sowohl Naturliebhaber als auch Kulturinteressierte ansprechen darunter den Odenwald, Rheinhessen und die Pfalz.
Zusätzlich beleuchtet die Broschüre die Stadt Worms mit ihren Sehenswürdigkeiten, für alle Geschichts- und Kulturinteressierten. Die Broschüre ist ab sofort kostenlos erhältlich. Sie können sie entweder direkt im Seniorenbüro der Stadtverwaltung abholen (Telefon: 06241 5701 oder 5711) oder während des Weihnachtsmarktes am 11. und 12. Dezember in der Wechselbude des Seniorenbeirates. Darüber hinaus wird sie auch bei verschiedenen Veranstaltungen des Seniorenbüros verteilt. Sie ist hier.. ↪ online verfügbar..


Die Rollatorspaziergänge, von März bis Oktober, am letzten Donnerstag im Monat um 14 Uhr und die Aktion Bewegung im Park, jeden vierten Mittwoch im Herrnsheimer Schlosspark um 15 Uhr, wurden sehr gut besucht und werden weiterhin angeboten. Es spielt die Geselligkeit und der Spass dabei eine große Rolle. Im Wäldchen ist der Treffpunkt an der Parkwirtschaft, wo auch anschließend eingekehrt wird, der Treffpunkt in Herrnsheim ist im Schlosshof. Wenn Sie mehr, auch über andere Angebote für Senioren erfahren möchten, rufen Sie im Seniorenbüro der Stadt an, Tel 06341 8535701 oder 8535711
An den Rollatorspaziergänge im Wäldchen nimmt auch immer die Rollatorsportgruppe der Turngemeinde Worms teil, die sich jeden Donnerstag in der neuen Jahnturnhalle zur Gymnastkstunde trifft. Wenn Sie gebehindert sind und keine Möglichkeit haben zum Treffpunkt zu kommen, besteht die Möglichkeit, wenn sie im Stadtgebiet wohnen, Sie abzuholen. Sagen Sie aber rechtzeitig Bescheid.


Die Rikschaangebote - Die städtische Fachstelle für Senioren und Inklusion baut ihr Rikscha-Angebot weiter aus und setzt damit ein Zeichen gegen Einsamkeit sowie für mehr gesellschaftliche Teilhabe. Den Wind in den Haaren spüren, neue oder bekannte Orte sehen und einfach an der frischen Luft unterwegs sein: In Worms gibt es seit einiger Zeit ein besonderes Angebot für Senioren. Die städtische Fachstelle für Senioren und Inklusion startete im August 2024 ihr Rikscha-Projekt, das sich an Menschen richtet, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ehrenamtliche Rikscha-Piloten fahren die Gäste alleine oder mit einer Begleitperson durch die Stadt oder zu gewünschten Zielen in der näheren Umgebung, die oft mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind – etwa an den Rhein oder ins Wäldchen. Künftig stehen nun gleich zwei Rikschas zur Verfügung, zu finden neben dem neuen Stellplatz im Parkhaus am Dom.
Bislang war das Gefährt im Keller des Rathauses untergebracht, wodurch die Ausflüge an die Öffnungszeiten des Gebäudes gebunden und spontane Ausflüge am Abend oder am Wochenende fast unmöglich waren. Genau dort setzt die Neuerung an. Die Rikschas sind nun jederzeit zugänglich und die ehrenamtlichen Fahrer können flexibler planen. Gerade diese Zeiten, also die Abende und die Wochenenden, seien wichtig, da sich die Einsamkeit oft dann verstärkt, wenn andere verabredet sind oder Familienzeit haben, wissen die Verantwortlichen.
„Es ist ein ganz wichtiges Angebot für Menschen, schwerpunktmäßig für Senioren, die selbst nicht mehr Fahrrad fahren können“, erklärt Sabine Steffens, Leiterin der städtischen Fachstelle für Senioren und Inklusion, und sie betont, dass die Nachfrage groß ist. „Im vergangenen Jahr haben 118 Fahrten stattgefunden, mit insgesamt 430 Fahrgästen und mit 1.055 zurückgelegten Kilometern.“ Die Resonanz sei durchweg positiv, was man auch daran merke, dass die Enttäuschung groß sei, sollte ein Termin mal wegen des schlechten Wetters ausfallen.
Neu ist neben dem besser zugänglichen Stellplatz eine zweite Rikscha, finanziert durch die Theodor-Springmann-Stiftung. Diese richtet sich vor allem an Palliativpatienten sowie an deren Angehörige. „Für Palliativpatienten sind diese Ausflüge auch immer sehr wertvoll“, sagt Steffens. Ein großer Schwerpunkt bei den Fahrten sei es, diese kleinen Momente außerhalb des Alltags zu nutzen und ein Stück Normalität, einen gemeinsamen Weg sowie ein nettes Gespräch mit der Begleitung oder dem Rikscha-Piloten zu genießen. Für diese Momente bringen die Ehrenamtlichen viel Zeit und die Bereitschaft mit, zuzuhören.

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